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Mar 14, 2023Soft Power oder Sportwashing? Was treibt das Mega-Image-Makeover-Spiel in Saudi-Arabien an?
Saudi-Arabien ist plötzlich weltweit führend im Golfsport, zieht weiterhin europäische Top-Fußballstars an und investiert in Kultur und Unterhaltung ... Seine „Soft Power“-Strategie verändert das Image des Königreichs durch das, was Kritiker als eklatante „Sportwäsche“ bezeichnen.
Karim Benzema während eines Fußballspiels im Santiago-Bernabéu-Stadion am 4. Juni 2023 in Madrid, Spanien.
-Analyse-
PARIS — Eine wichtige Ankündigung sorgte diese Woche für großes Aufsehen in der Welt des professionellen Golfsports. Ohne die Rolle Saudi-Arabiens würde es nicht in die Rubrik Politik gehören. Die drei konkurrierenden Weltclubs haben ihren Zusammenschluss angekündigt und damit dem „Bürgerkrieg“ in der Welt des Profigolfs ein Ende gesetzt.
Vorsitzender des neuen Unternehmens ist Yassir Al-Rumayan, Leiter des Saudi Arabian Public Investment Fund. Wenn man dazu noch die Tatsache berücksichtigt, dass Donald Trump einer der größten Spieler in der Welt des Golfsports ist – drei der größten Turniere werden auf Golfplätzen ausgetragen, die ihm gehören –, ist es leicht zu erkennen, worum es geht.
In derselben Woche erfuhren wir, dass zwei führende französische Fußballer, Karim Benzema und N'Golo Kanté, dem saudischen Klub Al-Ittihad beitreten würden, der ebenfalls dem saudischen Staatsfonds gehört. Die Höhe der Überweisung ist nicht bekannt, dürfte aber beträchtlich sein. Dort treffen sie auf andere Fußballstars wie Cristiano Ronaldo.
PARIS —
